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Der Studienort Coburg
Die Staatsbauschule Coburg, Ingenieurschule für Hoch- und Tiefbau feierte am 6. Dezember 1952 ihr 100jähriges Bestehen. Der tatsächliche Gründungstag liegt jedoch, wie aus vorhandenen Jahresberichten und dem Coburger Regierungsblatt vom Jahre 1814 hervorgeht, bereits im Jahre 1812. 1833 wurde die Schule Unterrichtsanstalt für Baugewerksleute oder auch Kleine Baugewerksschule genannt. Für alle höheren Lehranstalten wurde mit Wirkung vom 1. Okt. 1933 eine neue Prüfungsordnung und ein neuer Lehrplan eingeführt. Im Reichsverzeichnis stand: Höhere Technische Lehranstalt für Hoch- und Tiefbau in Coburg Durch Erlass des Reichserziehungsministers vom 15. März 1943 wurde die Lehranstalt neben 16 anderen vorläufig stillgelegt. Baurat Dipl. Ing. Werner Ruprecht leistete die ersten Vorarbeiten zur Wiedereröffnung im Jahre 1945. Am 22. Jan. 1946 eröffnete die Staatsbauschule Coburg als erste Bauschule Bayerns das Wintersemester 45/46. Die hohe Zahl der Studierende erforderte mehr Raum,
sodass bald externe Räumlichkeiten integriert werden
mussten. Der Neubau wurde 1958 begonnen und im März
1960 bezogen. Bereits 1956 entstand der Plan, der
Staatsbauschule Coburg Abteilungen für Maschinenbau und Elektrotechnik anzugliedern und sie damit zum Polytechnikum
auszubauen. Im Herbst 1961 begann der Bau des neuen
Lehrsaalgebäudes für Maschinenbau und
Elektrotechnik. Eine Mensa, für 600 Studierende vorgesehen, sorgt seit Sommer 1964 für das leibliche Wohl der Studierenden. Anfang der 70er Jahre erfolgte die allgemeine Umbildung der Hochschulen, das Polytechnikum Coburg wurde zur Fachhochschule. Es wurden zusätzliche Studienzweige integriert (Sozialwesen, Wirtschaft und Innenarchitektur ...), zusätzlich wurden die Bereiche Textilgestaltung und Textildesign in der Nebenstelle Münchberg weiter ausgebaut.
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